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Hopfen und Malz 2.0

Case Study: Primera Partner One Point in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen idbeer

Primera Anwenderberichtassen oder T-Shirts, die im Webbrowser individuell gestaltet und dann nach Hause geliefert werden, kennt jeder. Das Startup-Unternehmen idbeer verfolgt dieses Prinzip ebenfalls, hat aber eine ungleich größere Zielgruppe, den deutschen Biertrinker. Dass hinter der Geschäftsidee "Mit wenigen Mausklicks zum persönlichen Bier" mehr als nur eine Bierlaune steckt, erfahren Sie im folgenden Bericht.

Zwischen Waterkant und Weißwurst-Metropole gibt es nur wenige Dinge, über die dermaßen emotional diskutiert wird, wie über Bier. Um einige Biersorten hat sich gar ein regelrechter Kult entwickelt. Bei einem jährlichen Pro-Kopf-Verbrauch von derzeit über 120 Litern Bier besteht zudem ein echtes Marktpotenzial. Insofern ist die Geschäftsidee, engagierten Bierfreunden ihr höchstpersönliches Bier online zu kredenzen, eigentlich längst überfällig.

Individuelles Bier – das ist ein kurioser Gag auf Partys, ein exklusives Geschenk für Bierliebhaber und das i-Tüpfelchen bei Feierlichkeiten wie Hochzeiten oder runden Geburtstagen. Zur erklärten Zielgruppe von idbeer zählen keineswegs nur Privatkunden, das individuell gestaltete Bier soll auch Geschäftskunden auf den Geschmack bringen, etwa bei firmeninternen Feiern oder als außergewöhnliches Werbegeschenk für Geschäftspartner.

Vom Konsument zum Produzent

Das Unternehmen idbeer wurde im November 2009 durch Thomas Oehl, Robert Engelhardt und Simon Bolz gegründet. Nachdem das Webportal idbeer.de und die dahinterstehende Technik ausgiebigen Tests und Optimierungen unterzogen wurde, ging der Service im Februar 2010 offiziell an den Start.

Bieretiketten

Idbeer, Thomas Oehl und Robert Engelhardt

Das von idbeer angebotene Bier stammt von der Schlossbrauerei Au in der Hallertau, dem hierzulande bekanntesten Anbaugebiet für Hopfen. Das Sortiment besteht derzeit aus Premium Pilsener und hellem Exportbier, soll aber zukünftig um weitere Biersorten ergänzt werden. Darüber hinaus will idbeer sein Portfolio auch auf andere Getränkesorten, z. B. Schnäpse, Weine und Säfte ausweiten.

Die Mission von idbeer ist klar umrissen: Der Kunde soll sein eigenes Bier in eigener Flasche mit eigenem Etikett online gestalten und bestellen können. Dreh- und Angelpunkt aus Kundensicht ist die bereits erwähnte Website idbeer.de, eine Art Portal für Bierdesigner: Zunächst kann der Kunde unter 100 verschiedenen Vorlagen wählen. Des weiteren ist es möglich, eigene Bilder und Motive einzubinden. Wurde das Etikett nach persönlichem Gusto gestaltet, wählt der Kunde die Biersorte, die Farbe der Flaschen und die Bestellmenge aus.

Da bisher noch niemand auf die Idee gekommen ist, Computer mit Zapfhähnen auszustatten, muss der Gerstensaft auf konventionellem Weg zum Besteller gelangen. Hier setzt idbeer auf DHL als Logistikdienstleister. Dieser sorgt dafür, dass das persönliche Bier binnen einer Woche eintrifft – bei Planung von Feierlichkeiten sollte also rechtzeitig vordisponiert werden. Wer einen Bierfan spontan beglücken möchte, kann einen Gutschein für einen Sixpack zum Selbstgestalten online erwerben und ausdrucken.

Die Technik machts ...

Ohne aktuelle Druck- und Etikettier Technik wäre das Geschäftsmodell hinter idbeer undenkbar – schließlich sollen die ndividualisierten Biere auch in kleinen Mengen bestellt werden können. Die Herstellung von Etiketten im konventionellen Druckverfahren rentiert sich nur bei großen Stückzahlen und wäre auch gar nicht zeitnah realisierbar. Als flexible, schnelle und kosteneffiziente Alternative zur Bedruckung der Bieretiketten bieten sich digitale Etikettendrucksysteme an.

Im Vergleich zu klassischen Etiketten aus der Druckerei ist bei diesen Systemen keine Mindestauflage notwendig und es fallen auch keine Stanz- oder Klischeekosten an. Aus genau diesen Gründen kommt bei idbeer das digitale Etikettendrucksystem Primera LX900e zum Einsatz. Die verwendeten Rollenetiketten sind wasser- und wischfest. Da sowohl der Drucker als auch Verbrauchsmaterialien wie Druckfarben und Etiketten kostengünstig sind, wird insgesamt eine rentable Eigenproduktion kundenspezifischer Etiketten erreicht.

Der Primera LX900e hat eine Druckauflösung von 4.800 dpi mit bis 16,7 Millionen verschiedenen Farbkombinationen – das sind gute Voraussetzungen für professionelle, fotorealistische Druck Resultate. Der Etikettendrucker verfügt zudem über eine hohe Druckgeschwindigkeit und ist mit einem kostensparenden Mehrpatronen-System ausgestattet, d. h. man muss nur Farbpatronen auswechseln, die auch wirklich leer sind.

Für einen schnellen und reibungslosen Produktionsablauf sind Rollenetiketten unverzichtbar. Ein so genannter Rewinder sorgt dafür, dass die digital bedruckten Bieretiketten zur Weiterverarbeitung wieder auf eine Rolle gelangen. Der Rewinder kann nicht nur aufwickeln, sondern auch zuführen und ist somit der perfekte "Zulieferant" für Etikettiermaschinen. Denn nicht nur bei der Herstellung, auch beim Anbringen der Etiketten hilft aktuelle Technik.

Der Etikettenapplikator Primera AP362e sorgt dafür, dass die Etiketten nicht mühsam von Hand auf die Bierflaschen aufgeklebt werden müssen. Nebenbei wird so die Gefahr von Blasen und schiefen Etiketten gebannt. Dass beim digitalen Etikettendruck eine Vielzahl an Trägermaterialien und Formen möglich sind, macht sich bei der Etikettenaufbringung ebenfalls positiv bemerkbar: idbeer setzt auf sonderangefertigte Etikettenrollen, auf deren Trägerband sowohl das Vorder-, als auch das Rücketikett enthalten sind. Mit dem AP362e werden dann beide Etiketten in einem Rutsch auf die Flasche gebracht

One Point Storage Systems GmbH, Tel.: 06135 – 93 222 0, www.onepoint.de • idbeer UG & Co. KG, www.idbeer.de
Primera Technology Europe: Mainzer Strasse 131, 65187 Wiesbaden/Germany, http://primeralabel.eu , E-mail: sales@primera.eu